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docuteam:improvements

Roadmap für die docuteam-Applikationen

Wir erhalten regelmässig Inputs und Vorschläge für die Weiterentwicklung unserer Werkzeuge, und auch wir haben hin und wieder eine Idee. Um die Roadmap allen Benutzern unserer Software zugänglich zu machen, publizieren wir nicht nur die Vorschläge, sondern zeigen auch an welchen Features wir gegenwärtig arbeiten. Wir setzen die Features nach und nach um, finanziert einerseits über Projekte („Bounty-Modell“), andererseits über die Wartungsverträge, welche regelmässige Basisverbesserungen möglich machen und für die Nachhaltigkeit sorgen. Wenn Vorschläge über die Wartungsverträge finanziert werden, dann nimmt in der Regel docuteam die Priorisierung vor. Wenn Features innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums umgesetzt werden sollen, dann muss dafür ein Projekte formuliert werden, und wir reservieren dann auch gerne die notwendigen Kapazitäten für die Entwicklung und das Testen.

Vorschläge/Planung

  • GEVER-Dossier-Viewer zur Anzeige von AIPs, die ursprünglich aus einem GEVER-System abgeliefert wurden.
    • Vorschlag mit groben Anforderungen wurde im April 2020 von Kunden an uns herangetragen.
    • Wir verifizieren aktuell die Umsetzungsmöglichkeiten.
  • Kontrolliertes Löschen von AIP aus dem Repository. Eine Möglichkeit wäre, in einem Workflow die Root-PID des Objekts anzugeben und dann das gesamte Objekt zu löschen. Die Herausforderung dieser Funktionalität sehen wir vor allem auch in der sorgfältigen Konzipierung, um Bedienungsfehler und unbeabsichtigtes Löschen zu verhindern.
    • Umsetzung sollte dann auch über docuteam bridge zugänglich sein.
  • Web-basiertes Ablieferungswerkzeug „docuteam hatch“
    • Anforderungen wurden am Community Day 2018 grob diskutiert.
    • Ein Umsetzungskonzept haben wir 2019 ausformuliert inkl. Aufwandschätzung und der Usergroup zukommen lassen: Konzept docuteam Ablieferungswerkzeug vom 25.9.2020:docuteam
    • Sobald sich 4 Institutionen für die Finanzierung und Begleitung zusammenschliessen, sind wir für die Umsetzung bereit und erbringen auch auf unserer Seite Vorleistungen.
  • docuteam bridge Implementierung der offenen APIs
    • Deletions in Planung
    • Updates sollen nach Deletions folgen
  • docuteam packer mit Submit-Funktion nach docuteam bridge
  • Überarbeitung der Ablieferungsvereinbarungen
    • Die aktuellen Ablieferungsvereinbarungen bieten – aufbauend auf ISO 20652:2006 (CCSDS 651.0-B-1:2004) – ein relativ umfassendes Vokabular an.
    • In der Praxis zeigt sich jedoch, dass nur ein kleiner Teil davon effektiv genutzt wird. Eine künftige Version soll sich darauf konzentrieren, aber wichtige Features konsequenter und verständlicher umsetzen.

In Arbeit

Unsere Softwareentwicklung konzentriert sich gegenwärtig auf die folgenden Punkte (Stand Mai 2020):

  • Fedora 6 (voraussichtlich :-/ Herbst 2020)
    • Daten- und Metadaten-Modell basierend auf RiC-O. Das bislang als Basis verwendete Matterhorn RDF Datenmodel dient soweit noch als Baustein, möchte wir aber in der RiC-O-Umsetzung aufgehen lassen (wie das auch die erklärte Absicht mit Matterhorn RDF war). Zu diesem Zweck engagieren wir uns auch in der Projektgruppe Ensemen des VSA, wo ein Metadatenmodell basierend auf bestehenden Ontologien entwickelt wird.
    • Storage-Adapter für docuteam feeder, um Objekte in Fedora 6 zu speichern
    • Anpassung von docuteam rservices für die Auslieferung von Nutzungskopien und DIP aus Fedora 6
    • Update- und Migrationsmethoden Fedora 3.8 auf Fedora 6
  • Java 11-Kompatibilität
    • Mit dem Wechsel von Oracles Release-Zyklus für Java unterstützen wir künftig jeweils die Long Term Support (LTS)-Versionen.
    • Wir entwickeln seither mit (Adopt)OpenJDK 8.
    • Im Sommer 2020 (mit Verfügbarkeit von Fedora 6) stellen wir auf Java 11 um.
    • Aktuell sind die Anpassungen bereits vollzogen, wir haben aber mit der effektiven Umstellung der Entwicklungsumgebungen und Build-Plattformen absichtlich noch zugewartet.

Erledigt

  • Unterstützung von AtoM als AIS in Verbindung mit docuteam cosmos
  • Entkoppelung von rservices und Fedora
    • Im Hinblick auf den Wechsel zu Fedora 6 haben wir Umstellungen gemacht, um rservices unabhängiger vom verwendeten Repository-System zu machen.
    • Autorisierung wird nun gänzlich und konsequent dem Repository übertragen.
  • Flexiblere Workflow-Konfigurationen, d.h. es kann für jeden Workflow optional ein Nachfolge-Workflow definiert werden:
    • Für den Fall, dass der Workflow erfolgreich verarbeitet wurde;
    • Für den Fall, dass der Workflow fehlgeschlagen ist;
    • Für den Fall, dass die Workflow-Ausführung gelöscht wird.
  • Neu-Implementierung des eCH-0160 Konverters:
  • Verbesserung beim Auslesen von Metadaten aus einem Excel-Dokument während dem Ingest-Projekt. Die Excel-Tabelle wird dem SIP mitgegeben, im Ingest-Prozess werden die Werte ausgelesen und in das EAD geschrieben. Die Vorschläge für die Verbesserung betrifft Wiederholfelder und Zeilenumbrüche, die nicht in allen Fällen funktionieren.
  • docuteam bridge
    • Brücke zwischen Fedora Repository und externen Systemen wie Archivinformationssyteme, Katalogsysteme
    • Upload von Daten und Metadaten über eine standardisierte Schnittstelle
    • Rückmeldungen, Statusmeldungen
    • Bezug von DIP
  • docuteam ginger
    • Werkzeug für die Twitter-Archivierung: https://ginger.docuteam.ch
    • Ziel ist die nahtlose Einbindung in unseren Ingest-Prozess. Tweets werden periodisch in ein SIP geschrieben und automatisch archiviert.
    • done with docuteam ginger
docuteam/improvements.txt · Zuletzt geändert: 2020/05/30 09:59 von Tobias Wildi